Schiffsreisen/Kreuzfahrten

Spitzbergen mit der Antigua - Natur intensiv erleben, Wandern, Fotographie

Verfasst von Geo-RG am 11. November 2010

Geo-RG

Vom 07. bis zum 24. August 2011 wollen wir Spitzbergen intensiv kennenlernen und sind dabei auf dem Dreimastsegler Antigua unterwegs. Das intensive Erlebnis der Natur, Tierwelt und Geschichte Spitzbergens in aller Vielseitigkeit, ausgehend von einem Segelschiff in traditionellem Stil, steht im Vordergrund.

Mindestens einen Landgang täglich wird es geben, um Landschaft und Tierwelt zu erkunden. Während der 18 Tage wollen wir versuchen, Spitzbergen durch die Hinlopenstraße zu umrunden; bei „ungünstigen“ Eisbedingungen werden wir die Zeit ebenso erlebnisreich an der West- und Nordküste Spitzbergens verbringen.

In jedem Falle wollen wir möglichst viele der schönen, abwechslungsreichen Buchten und Inseln Spitzbergens kennenlernen: Von gemütlichen Spaziergängen über Tundrawanderungen bis hin zu kleinen Bergtouren oder Fahrten an Bord der Antigua durch schöne Fjorde mit Gletschern und Bergen zu beiden Seiten werden wir flexibel die besten Gelegenheiten wahrnehmen, welche die Natur uns bietet. Es gibt keine Sehenswürdigkeiten, die für uns ein „muss“ sind: Auch wenn manche Fjorde etwa aus historischen Gründen sowie wegen ihrer guten Zugänglichkeit mehr Bekanntheit erlangt haben als andere, sind andere doch ebenso schön, nur vielleicht weniger bekannt. Letztlich entscheiden wir je nach Situation und nach Wetter, so dass wir möglichst viel Zeit bei möglichst schönem Wetter in den schönsten Gegenden verbringen, die uns zugänglich sind. Neben traditionellen Routen wollen wir dabei auch immer wieder Neuland betreten.

Normalerweise sind wir zum Mittagessen wieder an Bord, aber wenn das Wetter sich für eine Tagestour anbietet, werden wir sicher auch einmal Lunchpakete schnüren und uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen. An Land werden wir uns oft in zwei Gruppen aufteilen, die wegen der Möglichkeit, jederzeit unerwartet auf Eisbären zu stoßen, von je einem bewaffneten Guide begleitet ist. So können wir uns in kleineren Gruppen bewegen und alternativ verschiedene Touren anbieten: So macht beispielsweise eine Gruppe eine kleine Bergtour und die andere erkundet die küstennahe Tundra und das Ufer.

Das Natur- und Landschaftserlebnis wird uns wichtiger sein als das hektische "Abhaken" von Sehenswürdigkeiten. Geschichte und Geschichten aus älteren und neueren Zeiten wird es ebenso regelmäßig geben wie naturkundliche Hintergründe, an der frischen Luft oder gemütlich an Bord, ganz wie es sich anbietet.

Der Zeitpunkt mitten im August ist der Höhepunkt des sich langsam dem Ende zuneigenden, arktischen Sommers. Bis zum ca. 18.-20. August (je nach Position) können wir noch die Mitternachtsonne erleben, die sich aber schon wieder deutlich dem Horizont annähert und dabei ein sehr warmes Licht über die arktische Landschaft wirft – da geht man manchmal nur schweren Herzens schlafen, wenn die Augen irgendwann doch zufallen... schließlich kommen die ersten Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge, ohne dass es zwischen diesen eine Nacht gäbe... Lichtverhältnisse, wie man sie nur aus dem hohen Norden kennt und die auch ideale fotographische Möglichkeiten bieten! Auch professionelle Arktis-Fotographen bevorzugen den späten Sommer ab Mitte/Ende August.

Die frühsommerliche Schneeschmelze liegt nun schon einige Wochen zurück, so dass die Tundra ausreichend trocken auch für längere Wanderungen ist. Gleichzeitig aber bringen spät blühende Arten der arktischen Pflanzenwelt viele Farbtupfer in die sich langsam herbstlich färbende Vegetation.

Zudem ist die arktische Tierwelt sehr aktiv: Seevögel wie Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen fliegen hektisch zu den steilen Brutfelsen, um den größer werdenden Nachwuchs mit Futter zu versorgen.

Die Chancen, früher oder später Walrosse zu sichten, sind sehr gut. Rentiere ziehen fressend über die Tundra, um sich einen Speckgürtel für den Polarwinter zuzulegen, und die jungen Eisfüchse verlassen nun bereits regelmäßig ihren Bau. Mit Glück sind Walbeobachtungen möglich, und ein Eisbär kann überall am Ufer oder auf dem Eis stehen.

Im Verlauf des Sommers zieht das Treibeis sich langsam, aber sicher nach Norden und Osten zurück, und wo sich die Eisgrenze zum Zeitpunkt unserer Reise befindet, ist kaum vorhersehbar. Wahrscheinlich befindet es sich Bereich der nordöstlichen Ausläufer der Insel (Nordaustland, Sjuøyane), so dass wir die faszinierende Welt des arktischen Meereises dort erleben können.

   
Bild 1 zur Urlaubsidee »Spitzbergen mit der Antigua - Natur intensiv erleben, Wandern, Fotographie«

auf der Antigua

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kalbender Gletscher

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Eisbär

Bild 4 zur Urlaubsidee »Spitzbergen mit der Antigua - Natur intensiv erleben, Wandern, Fotographie«

spritziges Vergnügen

Bild 5 zur Urlaubsidee »Spitzbergen mit der Antigua - Natur intensiv erleben, Wandern, Fotographie«

Versammlung

Bild 6 zur Urlaubsidee »Spitzbergen mit der Antigua - Natur intensiv erleben, Wandern, Fotographie«

Farbtupfer

Bild 7 zur Urlaubsidee »Spitzbergen mit der Antigua - Natur intensiv erleben, Wandern, Fotographie«

na dann, prost

Bild 8 zur Urlaubsidee »Spitzbergen mit der Antigua - Natur intensiv erleben, Wandern, Fotographie«

Hamiltonbucht

Informationen

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Schlagworte
Gletscher
Norwegen
Segeln
Spitzbergen
Svalbard

Kosten
ab 4250 €

Weblink
www.geo-rg.de

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