Die magische Schönheit des Tessins
Verfasst von Andrea Abate am 29. Mai 2011
Die magische Schönheit des Tessins hat Künstler zum Bleiben verführt und Reisende verzaubert. Der mediterrane Charme und das milde Klima, gewürzt mit zartem Zypressenduft, bringen jeden Besucher zum Schwärmen.
Bereits in Airolo, bei der Ausfahrt aus dem Gotthard-Tunnel, eröffnet sich einem die Welt des Südens. Hier erblickt man schon "die italienischen Farben", wie der Literatur-Nobelpreisträger Carl Spitteler frohlockte.
Der Übergang von der alpinen in die mediterrane Welt erfolgt ganz sanft. Stufe für Stufe senkt sich die Leventina zur Riviera hinab. In weniger als einer Stunde hat man mit dem Auto oder der Bahn mehrere Kilmazonen durchmessen und ist in Locarno oder Lugano angelangt.
Unter den Arkaden einer Piazza bei einem Merlot sitzend, mag man sich überlegen, wohin es einen als nächstes zieht. Das Angebot ist enorm. Profane und sakrale Bauten bekannter und unbekannter Meister ergänzen die landschaftliche Schönheit mit einer kunsthistorischen Komponente von Weltgeltung.
Und während sich die Touristenzentren Ascona, Locarno und Lugano mondän geben und alljährlich mit ihren Musik- und Filmfestivals ins internationale Rampenlicht rücken, führen Fusswege in einsame Höhen, durch abgelegene Täler, entlang ungezähmter Flüsse und in stille Dörfer, wo Granit und Gneiss die Landschaft und die Bauweise der Menschen bestimmen.
Region Luganersee
Lugano mit dem drittgrössten Finanzplatz der Schweiz ist der wirtschaftliche Motor des Kantons Tessin. Geschäftstüchtigkeit, Eleganz und Internationalität verbinden sich hier mit südländischer Gelassenheit. Zugleich hat Lugano eine lange Tradition als Ferienort. Hier langweilt sich niemand.
Lugano, die Stadt der Parks und Blumen, der Villen und Kirchen, der Museen und Ausstellungen, der Geschäfte und Boutiquen, lädt zum Besichtigen und zum Erleben ein. Dazu kann man sich in einem der vielen Cafés dem Dolce far niente, dem süssen Nichtstun, hingeben und die Atmosphäre auf sich wirken lassen.
Die beiden Hausberge - der Monte Brè und der San Salvatore - bilden nicht nur die unverwechselbare Kulisse, vor der die Stadt sich sonnt, sondern bieten auch jede Menge Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Ein Paradies für Wanderer und Biker!
Region Lago Maggiore und Täler
Bereits 1576 lobte ein gewisser Josias Simler die Region Locarno, ihr Klima sowie ihre wind- und wettergeschützte Lage in den höchsten Tönen. Sein Fazit: "Es ist ein lustig Ort."
Seitdem ist zwar viel Wasser in den Lago Maggiore geflossen. Aber erholen und amüsieren kann man sich im Locarnese immer noch prächtig. Im Sommer bieten das Jazz-Festival von Ascona sowie die Konzertreihe Moon & Stars und das Filmfestival in Locarno Unterhaltung erster Güte.
Und auch wer es lieber ruhiger mag, kommt auf seine Kosten. Etwas mehr als einen Steinwurf von den mondänen Uferpromenaden des Lago Maggiore entfernt führen viele Wege in die Einsamkeit.
Auf kurvenreichen Strassen gerät man in Täler, die die Namen ihrer wilden Wasser tragen: Verzasca, Maggia, Rovana, Bavona. Einst aus wirtschaftlicher Not verlassen, haben diese Täler längst neue Liebhaber gefunden: Sommergäste schätzen die schattigen Wälder und die Badeplätze auf sonnigen Felsen - und natürlich die Rast in einem urigen Grotto nach einer Wanderung.

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Das hört sich wirklich gut an und die Bilder sind auch beeindruckend. Für mich sind vorallem die ruhigen Wege interessant. Ich wandere gerne um dem Alltagsstress ein wenig zu entfliehen. Das Gebiet scheint sehr gut zum wandern geeignet zu sein und wartet darauf von mir entdeckt zu werden. Ich werde sicherlich mal einen Abstecher dort hin machen.
Harald am 30.08.2011 um 13:09 Uhr












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