Island - Abenteuer am Polarkreis - Wanderreise
Verfasst von Geo-RG am 07. November 2010
Island war wahrscheinlich bereits im Altertum bekannt. Die ersten Siedlungsversuche datieren ab der Mitte des 9. Jh. Im Norden und Nordwesten der Insel. Von 874 bis 930 n. Chr. Dauerte die eigentliche Landnahme. Die Einwanderer kamen größtenteils aus Norwegen und anderen skandinavischen Ländern. Die Nordwestregion Islands wurde erst spät besiedelt, da sie auf dem Landwege nicht zu erreichen und zudem klimatisch benachteiligt ist. Erst Anfang des 19. Jh. erfuhr diese Region aufgrund des Fischreichtums einen wahren Boom, der jedoch endete, da moderne Fischfangmethoden in der Region nicht zum Einsatz kommen konnten. 1952 verließ der letzte Fischer dieses Gebiet. Seit den 80er Jahren ist der Naturpark Hornstrandir wieder erreichbar. Es gibt dort eine vielfältige Fauna und Flora, wie sie weltweit wohl einmalig ist. Polarfüchse, Seehunde und sogar Wale können genauso beobachtet werden, wie Tausende von Seevögeln, die in riesigen Kolonien an den Steilküsten leben.
Unsere Reise führt zum Einlaufen jedoch zunächst in das südliche zentrale Hochland. Dort wandern wir vier Etappen entlang der sog. Kjölur Route entlang des Gletschers Langjökull.
Die Kjölur Route ist die älteste Süd-Nord Verbindung Islands.
Anschließend geht es mit einer Turbopropmaschine nach Isafjördur und von dort mit dem Boot weiter bis nach Hornstrandir.
Hier treffen wir auf die älteste Landschaft Islands. Imposante Steilküsten mit zehntausenden von Lummen, Papageientauchern und Alken sowie eine überraschend artenreiche Flora sind hier unsere täglichen Wegbegleiter. Auch der Polarfuchs wird sich sehen lassen.
Während dieser Wanderung wird in Zelten übernachtet.
Die Reise wird jeden sommer durchgeführt. Bitte entnehmen sie die genauen Termine sowie weitere Informationen unserer Homepage, www.geo-rg.de

Polarfuchs

kleine Furt

Solfatar

Sonnenuntergang am Nordatlantik

Baden in der Wildnis
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