Peru Trekking - Colcatal, Inkatrail & Dschungel
Verfasst von viventura am 20. Dezember 2011
Sie suchen die perfekte Einstiegsreise nach Peru mit mehreren Wanderungen? Dann ist diese Tour genau das Richtige. Sie verbindet die bekannten Highlights Perus wie Machu Picchu, Cuzco, Arequipa, Nazca und den Titicacasee mit echten Geheimtipps wie der Wüstentour zur San Fernando Bucht und einer Übernachtung bei Bauernfamilien auf Capachica. Das Colcatal und den Inkatrail erleben Sie beim mehrtägigen Trekking und lassen so das gesamte Natur- und Kulturspektrum Perus auf sich wirken. Zum Abschluss der Reise geht es zur weltweit renommierten Dschungel Lodge "Refugio Amazonas", die bereits für ihr Konzept zahlreiche Preise erhalten hat. Wie bei allen viventura Touren erleben Sie hautnah den Puls des Landes und haben Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung, wie zum Beispiel beim Besuch unserer viSozial e.V. Projekte.
Tag 1
Ihre Reise nach Peru startet! Von Ihrem Flughafen fliegen Sie nach Madrid und hier wechseln Sie in den Langstreckenflieger nach Südamerika. Unter Termine & Preise können Sie die genauen Flugzeiten erfahren. Entspannen Sie ein wenig auf dem Flug und freuen Sie sich auf die 22 Tage Urlaub. Warum nutzen Sie nicht die Gelegenheit auf dem Transatlantikflug die Reiseunterlagen, die Sie von viventura erhalten haben, durchzulesen und sich auf die vor Ihnen liegenden Ziele vorzubereiten.
Tag 2
Morgens kommen Sie am Flughafen in Lima an, wo Ihr Reiseleiter Sie bereits erwartet. Nun kann unser Südamerika Erlebnis beginnen! Die peruanische Hauptstadt Lima hat geschichtlich und kulturell einiges zu bieten und wir starten direkt mit unserer Citytour: Wir fahren zuerst nach Miraflores einem wohlhabenden Stadtbezirk mit vielen Kulturzentren sowie dem Inkatempel Huaca Pucllana, ein Tempel aus der Zeit vor den Inkas. Weiter geht es ins Zentrum, nehmen hier einen kleinen gemütlichen Happen ein und erkunden den ersten Plaza de Armas von vielen auf dieser Reise. In jeder südamerikanischen Stadt gibt es diesen charakteristischen Ort. Es ist der zentrale Platz der Stadt, meist liegen Kathedrale und Rathaus direkt am Plaza de Armas. In Lima ist es gleichzeitig der Präsidentenpalast. Mit ein wenig Glück sehen wir einen Wachwechsel vor diesem Prachtbau.
Nicht weit entfernt, besuchen wir das San Francisco Kloster, weltweit bekannt wegen seiner unheimlichen Katakomben. Der Weg führt durch dunkle niedrige Gänge, vorbei an tausenden Totenschädel eingebettet in modrigen Grabgewölben. Der erste Friedhof Limas lässt uns einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Aber keine Sorge, Ihr Reiseleiter ist in der Nähe! Zum Willkommensessen geht es nach Barranco, einer der lebenswerten Stadtteile Limas. Hier haben wir einen kulinarischen Höhepunkt: ein Buffet mit zahlreichen peruanischen Köstlichkeiten. Anschließend fahren wir auf der berühmten Panamericana Richtung Süden, wo wir gegen Abend unser Hotel in der Nähe zur Oase Huacachina erreichen.
Tag 3
Bevor die Reise heute weitergeht, können Sie die Dünen der Oase Huacachina erklimmen und von dort die Aussicht auf das kleine Paradies genießen. Anschließend lernen wir in einer Pisco-Brennerei die typische Herstellung des Nationalgetränks von Peru kennen. Natürlich dürfen wir auch verschiedene Piscosorten kosten. Weiter geht es in unserem Privatbus Richtung Süden nach Nazca. Kurz vor Nazca besuchen wir das Maria Reiche Museum. Die Dresdnerin hat ihr Leben den Nazcalinien gewidmet. Wir fahren direkt zum Flughafen, um die mysteriösen Nazcalinien aus der Luft zu betrachten. Der Flug über die Nazcalinien ist bei uns inklusive! Danach fahren wir zu unserem idyllisch gelegenen Hotel, hier können wir am Pool entspannen.
Tag 4
Am heutigen Tag erwartet uns eine Mischung aus Kultur, Natur und sportlichen Aktivitäten an einem einzigen Tag. Wir fahren mit unseren Wüstengefährten über Dünen in Richtung der kleinen Bucht Bahia San Fernando. Dieser Wüstentour-Tag wird zu Ihren absoluten Höhepunkten der ganzen Tour zählen. Unser Geheimtipp: Abseits der bekannten Pfade fahren wir zur Bahia San Fernando. Der Weg ist das Ziel, wir sehen fantastische Landschaften, so dass wir immer wieder Fotostopps einlegen. Unterwegs halten wir an, um ein köstliches Picknick inmitten der endlosen Dünen zu genießen. Der erste größere Stopp ist in Ocongalla, wo wir ein Aquädukt der Nazca-Kultur besichtigen werden. Dann geht es weiter zu den Pyramiden von Cahuachi. Wissenschaftler vermuteten lange Zeit, dass die Stadt Regierungssitz der Nazca-Kultur war. Mittlerweile glauben Experten, dass es sich um ein von Priestern bewohntes Zeremonialzentrum handelt. Das Rätsel um diesen Ort ist schwer zu lüften, da Cahuachi unter einer dicken Lehmschicht begraben liegt. Nach der Besichtigung suchen wir eine passende Stelle um Ihnen eine Sportart vorzustellen, die Sie garantiert noch nicht ausprobiert haben. Oder haben Sie schon mal Sandboarding erlebt? Probieren Sie es einfach aus und gleiten Sie die Dünen hinunter! Am Nachmittag erreichen wir die Bahia San Fernando. Hier lassen wir diesen abenteuerlichen Tag mit einem Lagerfeuer und gemütlichem Grillen am Strand ausklingen.
Tag 5
Meeresrauschen lässt uns sanft aus unseren Träumen erwachen und das Frühstück schmeckt besonders gut bei der frischen Meeresbrise. Gestärkt beobachten wir riesige Seelöwenkolonien, die sich in der Bucht die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Zwischen den riesigen Tieren entdecken wir auch die kleinen Humboldt-Pinguine. Schließlich fahren wir mit unseren Buggys zurück bis Nazca. Von dort geht es auf die Panamericana. Wir haben einen langen Weg vor uns, immer entlang des Pazifiks. In Camana, einem Urlaubsressort für die Bewohner von Arequipa, fahren wir ins Landesinnere und sehen in der Ferne die Spitzen der Vulkane von Arequipa vor uns: Chachani, Misti und Pichu Pichu. Arequipa ist auch als die "Weiße Stadt" bekannt, da die Häuser im Zentrum rund um den Plaza de Armas aus Sillar, einem weißen Vulkangestein gebaut sind.
Tag 6
Heute können wir ausschlafen. Wer möchte lernt das viSozial Projekt in Arequipa kennen. Die 30 Euro-Spende, die im Reisepreis bereits inkludiert sind, fließen in eines unserer viSozial Projekte in Peru. So können wir uns mit eigenen Augen davon überzeugen, was mit der Spende geschieht. Sie haben Interesse an zusätzlichen Infos zu viSozial Projekten? Besuchen Sie bitte die viSozial Webseite zu Peru. Zum Abschluss des Vormittagsprogramms entdecken wir die San Camilo Markthalle, das lebendige Marktgeschehen sollten auf keinen Fall verpasst werden! "viventura ist persönlich" lautet einer unserer Kernwerte, daher möchten wir alle unsere Gäste von Angesicht zu Angesicht kennenlernen. Treffen wir unser peruanisches Team, das hinter den Kulissen viel gearbeitet hat um Ihre Tour zu ermöglichen! Gemeinsam mit dem viventura Team werden wir in unserem viventura Partner-Büro in Arequipa zu Mittag essen. Danach startet unsere City-Tour. Wir besuchen u.a. das koloniale Kloster Santa Catalina und den Plaza de Armas mit der schönen Kathedrale. Zum Abschluss des Tages gibt es vom viventura Reiseleiter noch Tipps für ein abschließendes Bier, denn bereits am Donnerstag erwacht das Nachtleben in Arequipa!
Tag 7
Wir fahren bis zum Colca Tal, einem der tiefsten Canyons der Erde. Auf dem Weg passieren wir den Chachani Vulkan und fahren durch das Nationalreservat Salinas und Agua Blanca. Mit etwas Glück werden wir hier Alpacas, Lamas und Vicuñas beobachten. Um uns langsam an die Höhe zu gewöhnen und ein wenig Energie zu tanken, empfehlen wir den Kokatee zu trinken, der übrigens sehr gesund ist. Denn bald kommen wir auf den höchsten Punkt dieser Reise, den Patapampa Pass (4.910m). Hier machen wir einen kurzen Halt um den imposanten Panoramablick auf die umliegenden Vulkane zu genießen. Aufgrund der Höhe bitten wir Sie, sich hier nur die Beine zu vertreten und auf keinen Fall sportlich aktiv zu werden. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Für alle Fälle haben wir aber eine Sauerstoffflasche dabei. Wir fahren nun weiter nach Chivay (3.650m), wo die Luft schon wieder "dicker" ist. Wir bewegen uns entlang des Canyons in das ursprüngliche Dorf Cabanaconde (3.300m). In der Nähe von Cabanaconde steigen wir in den Colca Canyon hinab. Ungefähr drei Stunden geht es hinunter ins Colca-Tal. Die Wanderung ist anstrengend, alternativ können Sie je nach Verfügbarkeit den Abstieg auf einem Esel vornehmen oder in Cabanaconde in einem Hotel übernachten. Unten in der Oase des Colca Canyons (2.200m) angekommen, genießen wir nach diesem ereignisreichen Tag die Ruhe die dieser Ort ausstrahlt und können sicherlich sehr gut schlafen.
Tag 8
Gestärkt mit einem Frühstück aus Pfannkuchen mit Honig - hergestellt im Colca-Tal, können wir bei einem leichten Spaziergang das Dorf und die Schule kennenlernen. Nehmen Sie doch an Ihrem freien Vormittag an den Dorfaktivitäten, wie beispielsweise Feldarbeit teil. Nach unserem gemeinsamen Mittagessen beginnt der zweite Teil unserer Wanderung. Über Stock und Stein starten wir unseren Aufstieg aus dem Canyon. Mit vielen Pausen bewegen wir uns im Zickzack die steile senkrecht abfallende Felswand hinauf. Dörfer erscheinen uns wie kleine Punkte an der gegenüberliegenden Seite und auch die grüne Oase mit ihren blauen Swimmingpools verkleinern sich mit der Zeit.Terrassenförmig angelegte sind die Felder, die sich die Einwohner für Landwirtschaft zu nutzen gemacht haben. Besonders gut gedeihen Mais, Kartoffeln, Quinua, Ocra sowie weitere Gemüsearten in den peruanischen Höhen. Nach fast 1.300 zurückgelegten Höhenmetern und vierstündiger Wanderung erreichen wir wieder Cabanaconde. Dafür ist eine gute Kondition erforderlich. Mit Glück gibt es die Möglichkeit den Weg auf dem Rücken eines Esels zurückzulegen.
Tag 9
Bevor wir den Colca Canyon heute verlassen, haben wir die Möglichkeit einen der größten Vögel der Welt zu beobachten. Am Cruz del Condor, einer Aussichtsplattform gleiten die Vögel majestätisch über unseren Köpfen hinweg, die Tiere nutzen die Morgenthermik zum Aufstieg. Die Wahrscheinlichkeit Kondore sehen zu können ist von März bis Dezember am größten. Unser Guide wird uns vieles zu den Vögeln, aber auch zur Geschichte und Kultur des Colca Canyons erläutern. Der Ort ist übrigens alles andere als ein Geheimtipp, jede Menge Busse bevölkern den Cruz del Condor. Um uns von der Masse zu entfernen holen wir heute unsere Moutainbike Räder heraus. Wir fahren gemeinsam entlang des Condor Tals und werden von einigen malerischen Aussichtspunkten Fotos schießen können. Vom Fahrrad aus können wir auch die zahlreichen Indigenas beobachten, die im Colca Tal noch traditionell gekleidet sind. Während der Tour haben wir die Möglichkeit die "Tuna-Frucht" zu probieren, eine typische Obstsorte aus dem Colca-Tal.
Nach dem Ende der Mountainbike Tour wartet ein Erholungshöhepunkt auf uns. In Chivay geht es in das frisch renovierte Thermalbad. Verschieden große Becken mit gut temperierten Wasser und einer spektakulären Landschaft lassen uns die Anstrengungen vom Vortag vergessen. Gut erholt verlassen wir die Colca-Schlucht und fahren in Richtung Puno am Titicacasee. Unterwegs im Altiplano können wir mit ein wenig Glück an verschiedenen Lagunen sogar Andenflamingos beobachten. Ein Tipp für Fotofreunde: Beim Busfahrer um einen Halt bei einem der zahlreichen "Lama-Warnschilder" bitten.
Tag 10
Heute schnuppern wir Seeluft. Am Morgen schippern wir über den Titicacasee, der höchste schiffbare See der Welt. Unterwegs steuern wir eine der schwimmenden Inseln der Uros an, die abseits vom Tourismus liegt und noch sehr traditionell ist. Leider haben viele Uros ihre Schilfinseln mit Motorbooten direkt vor Puno verankern lassen und sich komplett dem Tourismus verschrieben. Bei unserem Besuch erleben wir eine Gruppe Indigener, die tatsächlich auf den Uros-Inseln leben. Unser Guide erklärt uns wie die Nachfahren der Uros noch heute auf den selbsterbauten Schilfinseln verweilen. Das Titicacaseeschilf "Totora" wird zum Bau der Inseln verwendet und auch Häuser und Boote werden daraus gefertigt.
Anschließend fahren wir weiter zur Halbinsel Capachica wo uns die Bewohner herzlich empfangen werden. Mit der Halbinsel Capachica hat viventura und viSozial e.V. eine intensive Beziehung. Ein Großteil der 30 EUR-Spenden, die im Reisepreis enthalten sind und die wir an viSozial weiterleiten, kommen hier an. Gemeinsam mit den Kommunen und den Familien haben wir es zum Beispiel geschafft, dass eine Vielzahl von Familien an das Wassernetz angeschlossen wurde. Unsere viventura Reisenden werden daher nicht als Touristen gesehen, sondern als Bestandteil des Projektes. Wir achten in Capachica darauf, dass die Teilnehmer bei verschiedenen Familien unterkommen, so dass die Einnahmen aus dem Tourismus auf möglichst viele Familien aufgeteilt werden.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben wir Zeit die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Schauen Sie doch Ihren Gastfamilien bei ihren täglichen Arbeiten über die Schultern. Ein Tipp für Fotofreunde: Sollten Sie Bilder von oder gemeinsam mit Ihren Gastgebern machen wollen, ist dies kein Problem, sprechen Sie diese einfach darauf an! Zum Abendessen treffen wir uns im Gemeindesaal und lassen den Tag gemütlich ausklingen.
Tag 11
Der Tag beginnt heute früh, denn die ehemalige Inkahauptstadt Cuzco wartet auf uns! Wir verabschieden uns von unseren herzlichen Gastgebern und fahren mit unserem privaten Boot nach Puno. In der Nähe vom Hafen befindet sich der Busbahnhof. Sie haben eine vergleichbare Bedeutung wie Zugbahnhöfe in Europa. Um in das Leben in Südamerika einzutauchen, wollen wir eine Fahrt unternehmen. Bei fast allen viventura Touren ist eine Fahrt im öffentlichen Bus inklusive. Aber keine Angst, die Busse haben eine bessere Qualität als Sie denken. Wir durchqueren das Vilcanota-Massiv und den La-Raya-Pass (4.313m), dem höchsten Punkt der Strecke. Am Nachmittag kommen wir dann im berühmten Cuzco (3.300m) an. Unser zentrales Hostal gibt Ihnen die Möglichkeit bereits auf eigene Faust erste Eindrücke von der alten Inkastadt zu sammeln!
Tag 12
Cuzco ist eine überschaubare Stadt, daher machen wir unsere City-Tour auch zu Fuß. Unsere Rundreise nennt sich nicht ohne Grund viActive! Wir beginnen im Künstlerviertel San Blas und lernen das bekannte Inka Museum kennen. Auf keiner City-Tour darf der Besuch des 12-eckigen Steins fehlen, auch bei uns nicht. Weiter gehen wir über den Plaza de Armas zum Plaza San Francisco und schlendern danach über den Markt von Cuzco. Dort lernen wir verschiedene Produkte der Region kennen. Vom Markt ist es nicht weit bis zum Sonnentempel Koricancha. Natürlich sind für alle beim Stadtrundgang besuchten Höhepunkte die Eintritte inklusive. Hat Sie die Geschichte der Stadt in ihren Bann gezogen? Cuzco hat nicht nur Sehenswürdigkeiten, die Stadt strotzt auch vor guten und gemütlichen Restaurants sowie zahlreichen Souvenirläden. Daher lassen wir bewusst den Nachmittag frei, so dass Sie Cuzco auf Ihre Art kennen lernen können. Gerne möchten wir auf eine kulturelle Darbietung über die alte peruanische Kultur hinweisen. Das Kusikay präsentiert ein hervorragendes Musik- und Theaterprogramm, eine einladende Mischung aus Cirque du Soleil Einlagen, Live-Folklore und modernem Tanz. Ihr Tour Guide organisiert gerne Tickets für die Veranstaltung, die ca. 35 EUR kosten.
Tag 13
Das nächste Abenteuer steht an. Auf alten Inkapfaden werden wir in drei Tagen zu Fuß die mysteriösen Ruinen von Machu Picchu erreichen. Der vierte Tag der Wanderung ist ausschließlich dem Machu Picchu Besuch gewidmet. Mit dem Bus fahren wir entlang des Rio Urubamba bis zum Dorf Piscacuhco am Kilometer 82 (2.685m), von wo unser Inkatrail startet. Unser deutschsprachiger Guide, der bei vielen anderen Reiseveranstaltern nur englischsprachig ist, wird uns unser Team aus Trägern und Köchen vorstellen. Wer möchte, kann seinen Rucksack von einem privaten Träger gegen einen Aufpreis von EUR 95 tragen lassen (bitte dringend bei Buchung der Reise angeben!). Nun wandern wir entlang der Urubamba-Schlucht. Heute haben wir nur einen leichten Anstieg vor uns. In der Nähe der Inkaruinen Willcaraqay stärken wir uns bei einem leckeren Mittagessen. Am Abend kommen wir in unserem Zeltlager in Huayllabamba (2.940m) an. Die Zelte werden bereits aufgebaut sein, wenn wir unser Tagesziel erreichen.
Tag 14
Früh am morgen werden wir mit heißem Tee und Kaffee geweckt. Mit dem Frühstück stärken wir uns für den härtesten Tag der Wanderung. Wir haben einige Höhenmeter zu überwinden. Zuerst geht es durch tropische Vegetation, doch je höher wir kommen, desto karger wird die Landschaft. Wir machen immer wieder kleine Pausen und atmen tief durch. Dabei können wir die grandiose Bergkulisse bewundern. Schritt für Schritt geht es weiter, bis wir auf dem "Warmiwañusqa Pass" (4.215m) ankommen. Wir haben es geschafft! Und der herrliche Ausblick auf die verschiedenen Täler belohnt uns dafür. Nun geht es über grobes Pflaster und Stufen wieder bergab bis zu unserem Camp Pacaymayo (3.600m). Hier werden wir mit Essen versorgt und beziehen unsere Zelte.
Tag 15
Heute haben wir wieder einen langen Weg vor uns. Zuerst geht es ca. eine Stunde bergauf zum Runkuraq´ay-Pass (3.900m). Wenn das Wetter mitspielt können wir den schneebedeckten Salkantay (6.271m) sehen. Wir kommen an verschiedenen Lagunen vorbei, bis wir die Festung Sayaqmarca erreichen. Diese liegt auf einem Bergvorsprung und war zu Inkazeiten eine Wehranlage, um die Versorgung der Bevölkerung zu schützen. Der Weg ist nun gut ausgebaut und führt durch einen dichten Bergurwald. Hier und da können wir verschiedene Orchideen, Vögel und sogar Kolibris bestaunen. Wir passieren einen beeindruckenden Tunnel. Eine natürliche Felsspalte wurde hier erweitert, so dass man bequem hindurchgehen kann. Den dritten Pass (3.620m) bemerken wir kaum - so geübt sind wir schon. Von hier hat man einen erstklassigen Ausblick auf das Urubamba-Tal. Unser Tagesziel ist das Camp Wiñawayna. Hier gibt es sogar warme Duschen für einen geringen Aufpreis.
Tag 16
Aus gutem Grund starten wir noch vor dem Morgengrauen. Wir wollen zum Sonnenaufgang am Sonnentor sein. Circa zwei Stunden wandern wir durch den Bergnebelwald bis zum Sonnentor, dem sogenannten "Intipunku" (2.745m). Sobald die Sonne aufgegangen ist, haben wir einen tollen Ausblick auf die Ruinenstadt Machu Picchu (2.400m). Mit etwas Glück erleben wir, wie die Nebelschwaden, die Machu Picchu oft verhüllen, von den ersten Sonnenstrahlen vertrieben werden. Eine mystische Atmosphäre umgibt uns, wenn wir die Ruinen halb wolkenverhangen vor uns sehen. Alle Strapazen der letzten Tage sind auf einmal vergessen. Um diese Uhrzeit sind die Ruinen noch relativ unbesucht, denn die Tagestouristen erreichen Machu Picchu erst gegen 11.00 Uhr. Machu Picchu gibt heute immer noch viele Rätsel auf: Der lokale Guide wird uns erläutern, was Archäologen sicher wissen und welche Theorien es zu offenen Fragen gibt.
Wenn die Massen dann gegen Mittag einströmen, können wir zur Inkabrücke wandern. Ein ausgeschildeter Weg führt uns durch einen kleinen Bambus-Wald gespickt mit Gummibäumen und Orchideen. Auf dem schmalen Pfad, der rechts teilweise mehrere 100m abfällt, sind die vielen Schmetterlinge unsere ständigen Begleiter. Vom Aussichtspunkt (Weg ist ab hier gesperrt) haben wir die Sicht auf die Puente Inca. Holzbalken markieren, wo früher die Hängebrücke angebracht war. Dieser Überweg stellte früher einen zweiten Eingang nach Machu Picchu dar. Ein Inkapfad mit Treppen führt auf der anderen Seite ins Dickicht.
Natürlich haben Sie auch genügend Zeit um alleine durch die Ruinen zu schlendern. Am Nachmittag fahren wir nach Aguas Calientes, der Ausgangspunkt für die Besichtigung von Machu Picchu. Hier beginnt unsere Zugfahrt zurück nach Cuzco. Wir versuchen die Fahrt mit den neu renovierten Zügen zu ermöglichen.
Tag 17
Cuzco bietet dem Besucher eine Vielzahl möglicher Aktivitäten. Wir möchten Ihnen daher die Wahl lassen, heute Ihr Tagesprogramm selbst zu bestimmen. Der gesamte Tag steht zur freien Verfügung. Hier nur einige Optionen: Wer Lust hat, kann die Kathedrale (ca. 6 EUR) erkunden oder einen Pferdeausritt unternehmen (vor Ort buchbar). Für die Abenteurer unter Ihnen werden auch Mountainbike Ausflüge (vor Ort zahlbar, ca. 50 EUR) oder Rafting Touren (vor Ort zahlbar, ca. 40 EUR) angeboten. Sie haben noch nicht genug Inkaruinen gesehen? Ihr Durst lässt sich löschen, Sie können z.B. auf eigene Faust (Taximiete, ca. 40 EUR) oder mit einer lokalen Agentur (ca. 25 EUR) einen Ausflug in das Heilige Tal machen.
Oder aber Sie bleiben in Cuzco und besuchen hier einige der vielen Museen oder die Ruinen von Sacsayhuaman. Falls Sie besondere Wünsche für den heutigen Tag haben, helfen wir natürlich gerne. Den Tag zum Faulenzen zu nutzen ist übrigens kostenfrei. ;-) Eine weitere Option ist Shopping, die Auswahl an Souvenirs ist überwältigend. Ein idealer Programmpunkt am Abend kann für Sie der Besuch des sehr gut umgesetzten Planetariums sein. Hier erhalten Sie die Möglichkeit sich als Teil des Universums zu fühlen. Da das Planetarium nur auf Anfrage seine Pforten öffnet, sollte frühzeitig ein Termin vereinbart werden. Ihr Reiseleiter kann bei Interesse dieses Erlebnis vor dem Start des Inkatrails für Sie organisieren.
Tag 18
Für viele wird es das Highlight der Reise werden: Wir tauchen in das Amazonasgebiet ein, den Dschungel Perus. Wir haben keine Mühen gescheut Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt im peruanischen Urwald zu ermöglichen. Drei Dschungelübernachtungen mit einem umfangreichem Programm warten auf Sie. Von Cuzco fliegen Sie etwa 60 Minuten bis nach Puerto Maldonado, hier kommen Sie zur Mittagszeit an. Puerto Maldonado liegt am Madre de Dios, der zentralen Wasserader der Region und Zufluss des Amazonas. Während Ihres Dschungelaufenthalts betreut Sie ein lokaler, deutschsprachiger Reiseleiter, der Sie am Flughafen empfängt. Nach einem kurzen Stopp in der Stadt fahren wir bis nach Infierno (20km entfernt) und wechseln das Transportmittel. Von hier aus ist es eine weitere Stunde auf dem Wasserweg bis in unsere Dschungellodge.
Nach der Begrüßung durch den Lodge-Manager machen wir einen halbstündigen Spaziergang durch den Dschungel zu einer 30m hohen Aussichtsplattform. Wir laufen aber nicht einfach Stufen hinauf, sondern hangeln wir uns entlang der Seilen langsam in die Höhe: 30m Canopy. Von den oberen Plattformen erhalten wir eine einzigartige Sicht auf den umgebenden Wald und auf den Tambopata Fluss. Nach dem Abendessen können Sie sich ausruhen oder an einem Vortrag über das ökotouristische Projekt der Gemeinde Infierno (Comunidad Nativa de Infierno) teilnehmen.
Nicht nur, dass diese Lodge sehr beliebt ist, wie die Kundenmeinungen zahlreicher Besucher aus der ganzen Welt verdeutlichen. Auch hat Rainforest Expeditions zahlreiche Awards für diese Lodge erhalten. Zurecht, wie Sie in den nächsten Tagen herausfinden werden. Außerdem hat das renommierte Reisemagazin National Geographic Traveler die Ökolodge unter die 11 besten Hotels in Peru gewählt. In dieser Lodge werden Sie drei Nächte verbringen, das heißt, dass wir zwei komplette Tage im Dschungel sind. Unserer Meinung nach das Minimum für einen Dschungelbesuch.
Tag 19
Nach einer kurzen Bootsfahrt und einer ca. 45-minütigen Wanderung durch den Urwald erreichen wir die Lagune Tres Chimbadas in der die Möglichkeit besteht ein kleines Erfrischungsbad zu nehmen. Einmal angekommen, durchrudern wir auf unserem kleinen Katamaran den See auf der Suche nach den neun Familienmitgliedern einer Riesenotterfamilie. Außerdem haben wir die Chance weitere Tierarten des Sees zu betrachten: Kaimane, Hoatzine und Hornwehrvögel. Nach dem Mittagessen in der Lodge steht das nächste Highlight an. Wir fahren flussabwärts zum Centro Ñape. Das Centro Ñape ist eine kommunale Organisation, die Arzneimittel aus Pflanzen produziert. Es gibt einen informativen Lehrpfad, welcher die verschiedenen, unter anderem medizinischen, Nutzen von ausgewählten Pflanzen erklärt. Nach dem Abendessen begeben wir uns auf eine Nachtwanderung, um die Vielzahl der nachtaktiven Tiere zu beobachten.
Tag 20
Was macht unsere Lodge "Refugio Amazonas" so beliebt? Einer der wichtigsten Gründe ist die Salzlecke, die ganz in der Nähe der Lodge liegt. Es ist einer der weltweit besten Orte um Papageien zu beobachten. Nach einem ca. 20-minütigen Fußmarsch erreichen wir die Papageien-Salzlecke. Aus einem etwa zwanzig Meter entfernten Versteck sehen wir mit etwas Glück an guten Tagen mehrere Papageien und Sittiche herab segeln. Verschiedene Arten wie der Blauköpfige Papagei, Gelbscheitel- und Müller-Amazone sowie Braunkopfsittiche besuchen diese Lehmlecke. Die Vogelbegeisterten sind am Vormittag auf ihre Kosten gekommen, nun folgt der Höhepunkt für unsere Botaniker auf der Urwaldpflanzentour: Mit einem Boot fahren wir zu einer Farm, die die verschiedensten im Dschungel ansässigen Pflanzen beherbergt. Über den Nutzen der Pflanzen kann unser Guide uns viel berichten.
Tag 21
Heute heißt es Abschied vom Dschungel und von Peru nehmen. Wir fahren per Boot und später mit dem Bus zum Flughafen in Puerto Maldonado. Sollten Sie nicht eine unserer Verlängerungen gebucht haben, treten Sie Ihre Heimreise an. Nach einem kurzen Stopp in Cuzco geht es weiter nach Lima. In Lima nehmen Sie den Langstreckenflieger, der Sie bis Madrid bringt. Ab Madrid erreichen Sie Ihre Heimatflughäfen. Unter Termine & Preise erfahren Sie mehr zu den möglichen Flughäfen.
Tag 22
Mit unvergesslichen Erinnerungen kommen Sie heute zuhause an. Die genauen Ankunftszeiten finden Sie unter Termine und Preise.

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Informationen
Kosten
ab 2899 €
Weblink
www.viventura.de/reisen/peru/a…
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